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Mariä Opferung

Chronologie

1235: erste urkundliche Erwähnung Hohenstadts in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorch

 

1378: erstmalige Erwähnung einer Kirche in Hohenstadt, die 1407 als „Unserer Lieben Frau“ bezeichnet wird

 

1501: Übergang des Patronats von den Grafen zu Oettingen an den damaligen Hohenstadter Ortsadel

 

1530: Hieronymus [I.] Adelmann von Adelmannsfelden erwirbt Hohenstadt

 

Vor 1580: (vermutlich um 1562) Einführung der Reformation 2. August

 

1636: Rückkehr Hohenstadts zum katholischen Glauben unter Wilhelm Christoph Adelmann von Adelmannsfelden und seiner Ehefrau Maria Magdalena geb. Freiin von Rechberg

 

18. April 1652: Übertragung der Figur des Hl. Patricius vom lutherisch gebliebenen Neubronn nach Hohenstadt und damit Beginn der bis heute blühenden Wallfahrt zum Hl. Patricius

 

1707: Abbruch der alten Chorturmkirche und Baubeginn der jetzigen barocken Wallfahrtskirche durch Vorarlberger Baumeister und Stukkateure

 

1711: Fertigstellung der einschiffigen tonnengewölbten Wandpfeilerkirche

 

11. Oktober 1716: Weihe der neu erbauten Wallfahrtskirche durch den Augsburger Weihbischof Franz Theodor Reichsritter zu Guttenberg

 

 

Ausstattung der Kirche

Hochaltar mit Darstellung der Opferung Mariens sowie sechs Seitenaltäre, hochbarocke Kanzel und Gestühl von Johann Paulus aus Ellwangen, zahlreiche Grabdenkmäler derer von Adelmann, deren Erbbegräbnis sich unter dem Chor der Kirche befindet.

 

Im Turm befinden sich fünf Glocken: Ossanna-Glocke (gegossen 1510 von Bernhard Lachamann d.Ä. aus Heilbronn), Marienglocke (gegossen um 1520 von Hans III. aus Nürnberg) sowie drei weitere im Jahr, gegossen 1953 von der Firma Bachert.